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Grußwort August

14.07.2017 08:46 von Antje Deh

„David aber stärkte sich in dem Herrn seinem Gott“    1. Samuel 30,6

Liebe Geschwister,

endlich Sommerferien! Für viele von uns bedeutet diese Zeit, eine Zeit der Erholung. In normalen Alltag ist einfach viel Betrieb und es tut so gut, runterzufahren. Auch in unserem Gemeindeleben (bis auf Kinderferienwoche und Teeniefreizeit) wird es etwas ruhiger. Wir alle wissen: Zeiten der Ruhe sind enorm wichtig und Gott selber hat diese Zeiten verordnet. ER, der Schöpfer aller Dinge, hat am 7. Tag geruht und Atem geschöpft (nachzulesen in 2.Mose 20,17). Warum ist es Gott so wichtig, dass er auf diese Ruhezeiten besteht? Da gibt es sicher mehrere Antworten. Eine davon ist: Arbeit ist ein Geschenk und gehört zum Menschsein dazu. Aber sie definiert nicht das Menschsein. Der Mensch lebt letzten Endes aus der Gemeinschaft mit seinem Gott. ER ist die Quelle des Lebens und der Ruhetag ist dafür da, sich daran zu erinnern und sich bewusst Zeit zu nehmen, die Gegenwart Gottes zu suchen. Häufig empfinden wir uns als Getriebene von Aufgaben und Erwartungen. Bei Gott kommen wir zur Ruhe und nehmen wahr, was er für Gedanken für unser Leben hat. David erlebte dies immer wieder auf ganz besondere Weise. In dem Bibelvers aus 1.Sam.30,6 wird uns von einer extrem herausfordernden Situation berichtet. David ist in absoluter Bedrängnis und er weiß wirklich nicht mehr weiter. Was tut er? Er sucht die Gegenwart Gottes. Er kommt zur Ruhe und legt alles vor Gott hin und Gott spricht zu ihm. Er geht anders aus der Begegnung heraus als er hineingegangen ist. David hat sich in Gott gestärkt. Liebe Geschwister: Ich wünsche es uns allen so sehr, dass wir in dieser Urlaubszeit aber auch darüber hinaus, immer wieder Zeiten der Ruhe finden. Zeiten der wirklichen Regeneration – körperlich wie auch seelisch! Und in diesen Zeiten auch unserem Gott begegnen. Er will und wird sich offenbaren. Wenn mal alltäglichen Stimmen um uns herum, leiser werden, dann werden wir Gottes Stimme deutlicher hören. Meine Stärkung in Gott lässt sich mit folgenden drei Wörtern beschreiben: Reflektieren – Loslassen – Ausrichten. Wenn ich mit meinem Gott so richtig Zeit habe, dann reflektiere ich mit ihm wichtige Aspekte meines Lebens. Ich will lernen wahrzunehmen was gut läuft und wo es auch holprig ist. Gottes Licht beschämt nie, sondern offenbart Wahrheit. Und das ist befreiend. Dann übe ich mich im Loslassen. All das was mich belastet, was mich überfordert, wo ich keine Antworten habe, versuche ich bei meinem Gott abzulegen. Ich will vertrauen, dass er meine Hilfe zur rechten Zeit ist. Schließlich das Ausrichten: In Zeiten der Ruhe schaue ich nach vorne. Mit meinem Gott denke ich darüber nach, ob gewisse Kurskorrekturen dran sind. Das sind manchmal ganz kleine Dinge, die mir da bewusstwerden aber durchaus ihre Wirkung haben. Ihr Lieben, ich segne euch mit einer ganz tollen Ferienzeit. Egal ob ihr wegfahrt oder zuhause bleibt. Gott gönnt euch Ruhezeiten und er will sich euch ganz besonders darin offenbaren. In diesem Sinne wünsche ich euch einen erholsamen und inspirierenden Sommer! Euer Günter Öhrlich