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Grußwort Juli

14.06.2018 11:16 von Antje Deh

Der Herr ist mein Hirte, darum leide ich keinen Mangel. Er bringt mich auf Weideplätze mit saftigem Gras und führt mich zu Wasserstellen, an denen ich ausruhen kann. Psalm 23,1-2

Liebe Gemeinde,

der Alltag. Es gibt immer viel zu tun. Egal ob auf der Arbeit, im Studium, zu Hause mit den Kindern oder in der Schule. Termine müssen eingehalten und Arbeiten erledigt werden. Man liebt sein Engagement in der Gemeinde, im Sport- oder Musikverein und doch fühlt es sich manchmal an, wie ein weiterer Stein im Wanderrucksack. Auch die Treffen mit Freunden, Bekannten und der Familie sind immer wieder schön und doch sind sie ein weiterer Termin im bereits gut gefüllten Kalender. Der Alltag – oftmals ein Dauerlauf. Von A nach B, von B nach C und dann wieder zurück. An dieser Stelle gefällt mir Psalm 23 so gut, weil er gerade in den ersten Versen von einer Pause von all dem Geschäftigen schreibt. Gott, beschrieben als der gute Hirte, der mich an der Hand nimmt und auf eine weite und saftige Wiese führt. Eine Wiese, auf welcher die verschiedensten Blumen blühen, Bienen summen, Vögel zwitschern, die Sonne scheint und große Eichen Schatten spenden. Durch diese Idylle fließt ein plätschernder Bach und mündet in einem kleinen See. Ich darf am Ufer dieses Sees sitzen, die Sonne genießen, meine von der Wanderung schmerzenden Füße in das kalte Wasser strecken und mich ausruhen. Fern von der Arbeit, fern von Terminstress und Zeitdruck – ich darf einfach sein. Ich bin davon überzeugt, dass Gott uns immer wieder solche Zeiten schenken möchte. Zeiten, in welchen wir zur Ruhe kommen, neu Kraft schöpfen und unseren Frust abladen dürfen und neu ermutigt werden. Das geschieht natürlich in erster Linie in seiner Gegenwart. Zeiten, in denen wir vielleicht in die Natur gehen, um mit ihm persönlich zu reden oder uns einen ruhigen Platz suchen, uns den Frust von der Seele schreiben und sein Wort aufschlagen. Es ist kein zusätzlicher Termin, sondern eine Oase in all dem Trubel des Alltags. Mir persönlich geht es dabei oftmals so, dass ich gerade in turbulenten Zeiten versucht bin, diese Ruhephasen aus meinem Alltag zu streichen. Ich streiche sie, weil ich in meiner einen Hand meinen Terminkalender umklammert habe und meine andere Hand zu einer Faust geballt ist, fest entschlossen mein Tagespensum zu erreichen. Somit ist keine meiner Hände frei um die angebotene Hand Gottes zu ergreifen und mich an diesen Ort der Ruhe führen zu lassen. Ich möchte es immer wieder neu lernen, meine Hände zu öffnen und seine ausgestreckte Hand zu ergreifen. Darauf vertrauend, dass diese Zeit keine verschwendete, sondern eine durch und durch kostbare Zeit ist. Das wünsche ich euch auch. Seid ganz reich gesegnet mit viel Ruhe und Gelassenheit!

Euer Paul Kohnle (Jugendpastor)