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Grußwort Januar

12.12.2017 08:44 von Antje Deh

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offb.21,6 (Jahreslosung 2018)

Liebe Gemeindegeschwister, liebe Freunde,

willkommen im Jahr 2018!! Ein neues Jahr beginnt und ich bin gespannt, was wir alles mit unserem wunderbaren Gott in diesem Jahr erfahren werden. Ich will euch zunächst in ein Erlebnis mit hineinnehmen, das zwar schon lange zurück liegt aber eindrückliche Erinnerungen bei mir hinterlassen hat. April 1988, Israel – Wüste Negev: Gemeinsam mit 11 weiteren jungen Menschen und einem Jugendpfarrer bin ich mit vollgepackten 20kg-Rucksack durch Israel unterwegs. Wir wandern hinein in die Wüste Negev – es hatte locker über 30 Grad. Es tut gut in der Einsamkeit unterwegs zu sein. Hie und da ein Gespräch, aber viel Zeit mit sich selbst und mit Gott. Ziel der Wanderung ist eine Oase, an der wir nächtigen und unseren Trinkvorrat wieder auffüllen wollten. Gegen Einbruch der Dämmerung erreichten wir diese Oase. Unsere Getränkereserven waren fast aufgebraucht und wir alle freuten uns auf die Erfrischung. Dann der Schock: Es war ein Salzwasser-Oase. Nach der ersten Enttäuschung stellte sich die Frage: Was machen wir nun? Laut Karte (damals gab es noch kein googlemaps und auch kein Smartphone) dauerte es ca. sieben Stunden Fußweg bis zum nächsten Dorf. Klar war: Die Bewältigung der Strecke bei Tageshitze ohne Wasser wird zur Tortur. So entschieden wir uns in der Kühle der Nacht (um ca. 2.00 Uhr) loszulaufen, damit wir dann am Morgen unser Ziel erreichen. So machten wir es und wir hatten die Anweisung das bisschen restliche Wasser gut einzuteilen. Glücklich kamen wir am Vormittag in dem Dorf an und konnten unseren Durst stillen. Es war nie lebensbedrohlich und doch war es die einzige Situation in meinem Leben, in der ich wirklich Durst hatte und die Kostbarkeit von Wasser so richtig wahrnahm. Für Tausende von Menschen auf dieser Welt sieht es ganz anders aus: Das Ringen um genügend Trinkwasser ist harte Alltagsrealität und nicht wenige verlieren ihr Leben, weil sie kein Zugang zu Wasser bzw. zu sauberem Trinkwasser haben. Fakt ist: Ohne Wasser kein Leben!  Ihr Lieben, die Jahreslosung 2018 ist besonders an eine Zielgruppe gerichtet: An die Durstigen! Wir alle wissen, dass der Durst viele Facetten hat. Es gibt eben nicht nur dieses körperliche Bedürfnis, sondern auch einen inneren Lebensdurst. Die Frage ist: Woraus schöpfen wir? Was sind unsere Quellen? Durch was und wen fühlen wir uns lebendig? Karriere, Ehe, Familie, Gesundheit, Events und vieles mehr. Sind das unsere Quellen? Vieles davon ist gut, aber können sie wirklich auf Dauer unseren Durst nach Leben stillen? In den Worten der Jahreslosung 2018 verheißt jemand Lebenswasser und das auch noch umsonst. Dieser Jemand ist der Gott allen Lebens. In diesem vorletzten Kapitel der Bibel wird auf absolut geniale Weise beschrieben wie der lebendige Gott dabei ist alles zu vollenden. ER wird Himmel und Erde vereinen und wird in einer Weise unter den Menschen wohnen, die für uns unvorstellbar ist. Aller Schmerz, Trauer, Gewalt wird vergangen sein und die Herrlichkeit Gottes füllt alles aus. Er selber wird dann die Quelle sein, die nie versiegt und Lebenswasser in Strömen ausgießt. Ist das nun lediglich eine Zukunftsvision oder hat dies auch etwas mit unserem gegenwärtigen Leben zu tun? In Johannes 4 wird eine Begegnung zwischen Jesus und einer samaritanischen Frau beschrieben. Beide sitzen an einem Brunnen. In dem Gespräch sagt Jesus: „Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit, sondern das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt“ (V.14).Wow, was für eine Aussage! Das besondere Wasser, das das Innere zum Leben erweckt und erfrischt strömt schon jetzt. Wir müssen zuerst mal verstehen, dass wir bedürftig bzw. Dürstende sind (das musste die Frau am Brunnen auch erkennen). Eingestehen und sagen: Ja, ich brauche dieses Wasser! Das Wasser deiner Liebe, deiner Vergebung, deiner Hoffnung, deiner Heilung, deiner Befreiung, deiner Befähigung und vor allem deiner Gegenwart. Unser Gott ist zu allererst ein schenkender Gott! Es wäre absurd, das auszuschlagen was er für uns bereithält. Ja es wäre eine Form von Stolz, der uns in der Dürre des Lebens verharren lässt. Geschwister, wollen wir nicht alle leben? Wirklich leben! Diese Jahreslosung macht uns bewusst, dass alles Leben aus Gott hervorquillt. Was ist uns für 2018 wichtig? Dass doch das Wasser in uns sprudelt und dann auch viele Menschen in unserem Umfeld, die noch viel durstiger sind als wir, von diesem Wasser berührt werden.  In der Zuversicht auf ein erfrischendes Jahr 2018 grüße ich euch alle ganz herzlich! Ihr seid gesegnet in Jesus Christus!

Euer Günter Öhrlich