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Grußwort Juni

15.05.2018 11:11 von Antje Deh

Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen Engel beherbergt. Hebräer 13,2

Liebe Geschwister, liebe Freunde,

„Komm doch herein, bei mir ist es leider nicht aufgeräumt, ich habe immer noch meine Jogginghose an, hab meine Haare noch nicht gemacht und vermutlich liegt noch Wäsche im Bad, aber sei herzlich Willkommen.“ Haben Sie diesen Satz schon öfters als fünfmal in Ihrem Leben gehört oder selbst gesagt? Ich gehe mal ganz unverschämt davon aus, dass dies vermutlich eher nicht der Fall ist. Wir Deutschen sind nämlich nicht unbedingt die „Vorzeigekultur“, wenn es um Gastfreundschaft geht. Wir sind eher reserviert und misstrauisch, anstatt warmherzig und voller Vertrauensvorschuss. Was ja auch völlig berechtigt ist – oder? In der biblischen Zeit war die Gastfreundschaft eine selbstverständliche Ordnung, ganz anders wie bei uns heute. Damals waren die Menschen darauf angewiesen, dass sie auf Reisen Wasser oder einen Schlafplatz bekommen konnten. Und da nicht an jeder Ecke ein Gasthaus, Hotel oder Mc Donalds war, musste man eben auf Einheimische zugehen und um Hilfe bitten. Und anscheinend hat das ganz gut funktioniert. Wir punkten dagegen eher mit der Kehrwoche, sauberen Fassaden und Vorgärten, als mit herzlichen Empfängen oder offenen Häusern für Menschen die wir noch nicht wirklich kennen. Die Tatsache, dass Einsamkeit in Deutschland ein immer größeres Problem wird bestätigt diese traurige Tatsache. Ich denke, es ist an der Zeit, unsere tolle schwäbische Kultur um den Wert der Gastfreundschaft zu erweitern. Wenn wir Christen unsere Häuser für unsere Nachbarn und Bekannten öffnen, werden wir den Mehrwert erkennen den die Gastfreundschaft in sich birgt. Durch Gastfreundschaft können aus Nachbarn, flüchtigen Bekannten oder Fremden nämlich auf einmal Freunde werden. Freunde, die Dich und mich kennen lernen und dadurch das Licht und Salz wahrnehmen, das wir sind. Und sie nehmen die Liebe und Wärme wahr, die Gott durch uns wirkt. Hier kann ich selbst aus Erfahrung sprechen. Die beste (und leckerste) Evangelisation passiert nicht bei einer Großveranstaltung, sondern am Esstisch. Ganz einfach von Mir zu Dir. Die Welt braucht unsren Esstisch und unsere Gastfreundschaft, und was gibt es schöneres als bei einem guten Essen und einem Glas Wein, einem Kuchen und Kaffee die Gemeinschaft zu genießen? Wir sind nicht berufen den Segen den Gott uns schenkt Alleine zu verbrauchen, wir sind dazu berufen die Dinge die wir haben in gastfreundlicher Liebe zu teilen. Ich bin stolz darauf, dass wir in unserer Gemeinde Vorbilder für Gastfreundschaft haben und wünsche mir, dass wir mehr und mehr zu einer Gemeinde werden die sich gegenseitig besucht und lieber einmal mehr ihr Haus für Menschen öffnet als einmal zu wenig. Nächstenliebe geht nämlich auch durch den Magen.

Euer Jonas Reinöhl