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Grußwort Mai

11.04.2018 09:52 von Antje Deh

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ Hebräer 11,1

Liebe Geschwister, liebe Freunde,

Zuversicht oder Entmutigung: Welches dieser zwei Wörter beschreibt mehr deinen augenblicklichen innerer Zustand? Es gibt viele Geschichten in der Bibel von Menschen, die Entmutigung erlebten. Das gehört wohl zu den grundlegenden Erfahrungen des Menschseins. Krasse Beispiele sind Mose und Elia. In 4. Mose 11 wird beschrieben wie das Volk Israel wieder einmal aufbegehrt und sich zurück sehnt nach der Sklaverei in Ägypten, aus der Gott sie auf wunderbarere Weise herausgeführt hat. Der Grund ihres Murrens: Sie hatten das eintönige Essen in der Wüste im wahrsten Sinne des Wortes satt. Und Mose, der Leiter? Er hatte es auch satt! Er war völlig entmutigt aufgrund dieser Undankbarkeit des Volkes und auch aufgrund der Reaktion Gottes. „Mir ist das alles zu schwer“, so klagt es Mose seinem Gott. Und Elia? Er erringt einen großen Sieg über die Priester des Götzen Baal (vgl. 1.Könige 19). Doch dann kommt er in große Bedrängnis. Die Frau des Königs trachtet nach seinem Leben. Elia flieht in die Wüste und will nur noch seine Ruhe. Ja, er will am liebsten sterben. Er ist völlig entmutigt aufgrund des Widerstandes, den er erlebt. Wir alle kennen Phasen, in denen es herausfordernd ist. Die Frage ist dann: Weitergehen oder Rückzug? Zuversicht oder Entmutigung? Der Bibelvers aus dem Hebräerbrief, der über dem Monat Mai steht, weist ganz klar in eine Richtung: Habt Zuversicht! Worin ist denn diese Zuversicht begründet? Im Glauben! Was heißt das? In der griechischen Sprache kann man das Wort „Glaube“ auch mit „Vertrauen“ ersetzen. Dann heißt es: Das Vertrauen ist eine feste Zuversicht! Für den Schreiber des Hebräerbriefes geht es immer wieder um das Eine: Vertrauen in Gott - in seine Güte, in seine Liebe, in seine Kraft und insbesondere in seine Verheißungen! Zuversicht gründet sich daher nicht in meine menschlichen Möglichkeiten, sondern eben im Vertrauen auf meinen himmlischen Vater im Himmel! Vertrauen können ist ein Geschenk. Aber Vertrauen können kann man auch lernen. Es ist immer wieder eine bewusste Entscheidung, an Gott festzuhalten auch wenn die Umstände dagegensprechen mögen. Im ganzen Kapitel 11 des Hebräerbriefes wird von Menschen erzählt, wie diese trotz vieler Nöte und Anfechtungen die Verheißungen Gottes nicht losließen. Zum Teil unter Tränen hielten sie an Gott fest und wurden von ihm deswegen belohnt. Gott möchte in unseren Herzen eine feste Zuversicht etablieren. Ich bin überzeugt, dass diese Zuversicht einher geht mit einem vertieften Kennenlernen Gottes, der sich dir und mir offenbaren möchte. Daher: Wenn sich Entmutigung breitmachen möchte, dann flüchte zu ihm – schütte dein Herz bei ihm aus – werde still vor ihm - lies sein Wort – bete deinen Gott an! Sein Geist wird in dir neue Zuversicht bewirken. Seid alle gesegnet mit einem zuversichtlichen Wonnemonat Mai!

Euer Günter Öhrlich