Grußwort Februar 2026
„Lasst ab und erkennt, dass ich Gott bin.“ – Psalm 46,11
Liebe Geschwister, liebe Leser unseres Gemeindebriefes,
obwohl ich eher ein „Sommermensch“ bin, genieße ich auch die Schönheiten des Winters. Im Januar gab es einige wunderbare Wintertage mit Schnee und Sonne. Beim Spaziergang durch die Winterlandschaft nehme ich eine gewisse Ruhe und Entspannung wahr. Oft ist unser Lebensalltag enorm vollgepackt und wir tun uns schwer zur Ruhe zu kommen. Wir sind gerne aktiv und das ist auch gut so. Und doch: Wir brauchen Zeiten der Ruhe. Zeiten des Loslassens. Der oben genannte Bibelvers aus Psalm 46 begleitet mich schon lange. Es ist der Aufruf still zu werden und sich auf Gott auszurichten. Wir sind eingeladen ihn immer tiefer zu erkennen. Wahrzunehmen, wer er ist und ihm zu vertrauen, dass er seine Pläne verwirklicht. Ja, wir sind aufgerufen zum Handeln und unsere Berufungen auszuleben. Doch wir brauchen das andere ebenso: Loslassen und unsere Hände öffnen, für das, was Gott uns schenken möchte.
Ich segne euch in all eurem Tun mit der Entdeckung der Kostbarkeit vom „Nichtstun“ und einfach nur dem „Sein“ in der Gegenwart eures Gottes.
Euer Günter Öhrlich